Handlungsfeld Straßensozialarbeit in der Drogenszene

HS Mannheim
WS 2010/11
M. Dörrlamm

Wir alle „wissen“, wie Menschen aussehen, die sogenannte „harte“ Drogen konsumieren. Verelendung und Strafverfolgung prägen unser Bild der Straßendrogenszenen. Wenn höherschwellige und abstinenzorientierte Angebote diese Menschen nicht mehr erreichen, wird nach Streetwork gerufen. Straßensozialarbeit lässt sich aber nur sinnvoll betreiben, wenn es auch erfolgversprechende Angebote in der Drogenhilfe gibt. In der Veranstaltung soll deshalb nicht nur ein Einblick in die Lebenssituation der Drogenkonsument_innen gegeben werden, sondern auch ein Überblick über die Möglichkeiten des Hilfesystems und die Arbeitsrealität auf der Straße. Unter den relativ "ungeschützten" Bedingungen der Arbeit auf der Straße werden dabei Aspekte besonders deutlich, die auch für andere Formen der Sozialen Arbeit bedeutsam sind. Bei Interesse der Teilnehmenden besteht die Möglichkeit einer Exkursion nach Frankfurt.

Hinweise zum Termin am 29.09.:

Informationen über meine Arbeit in der Jugendhilfe finden Sie auf meiner Website beispielsweise in den Arbeitsberichten von WALK MAN. Daneben gab es bis zum Sommer ein sehr interessantes Kooperationsprojekt von Jugendhilfe, Drogenhilfe und Medizin in der Straßendrogenszene (Crack-Street-Projekt). Dieses wurde zu Gunsten des eher ordnungspolitisch ausgerichteten Projektes OSSIP (Offensive Sozialarbeit, Sicherheit, Intervention, Prävention) dieses Jahr eingestellt.

Auf dieser Website werden Sie im Laufe des Semesters jeweils auch die Links bzw. Notizen zu den vergangenen Terminen finden.
Daneben finden Sie hier:

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