Soziale Arbeit am Rande der Sinnlosigkeit
Hier werden Sie im Laufe des Semesters die Links und/oder Notizen zu vergangenen Terminen finden.
Links zum Termin am 30.06.:Wie niedrigschwellige Drogenhilfearbeit daran beteiligt ist, aus Konsumierenden Klient_innen zu machen, läßt sich am besten in der Praxis beobachten. Auf einige systematische Probleme geht zum Beispiel Ralf Gerlach in seinem Text über sogenannte 'schwerstabhängige' Methadonpatienten ein. Hinweise zum Themenkomplex Rauchen und Armut finden sich unter den Links zum Termin vom 26.05..
Links zum Termin am 23.06.: Die jeweils aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) findet sich auf der Seite der Frankfurter Polizei. Die Dokumentation zum 9. Internationalen akzept-Kongress findet sich auf der Seite von akzept e.V.
Links zum Termin am 16.06.: Eine Arbeitsgruppe von Forschern der Uni Essen-Duisburg und des Insituts für Therapieforschung in München hat die Höhe der öffentlichen Ausgaben im Bereich der illegalen Drogen für das BMG geschätzt. Der Kurzbericht weist auf ein deutliches Übergewicht der Kosten im Bereich der Repression hin.
Links zum Termin am 09.06.: J. Gölz ist ein Berliner Mediziner, der an verschiedenen Stellen zur Arbeit mit drogenkonsumierenden Menschen geschrieben hat. Mit der Stigmatisierung von Konsument_innen, aber auch den entsprechenden Berufsgruppen in Medizin und Sozialer Arbeit, setzt sich die von ihm mitinitiierte Seite AntiStigma auseinander. Zur medizinischen Behandlung mit Diamorphin gibt es Informationen auf der Seite der damaligen Medikamentenstudie.
Links zum Termin am 02.06.: In der Frankfurter Rundschau fand sich am 13.05. mal wieder die Schwierigkeit, wer wen als Alkoholiker bezeichnen kann und ab wann man von Sucht reden sollte. Das zieht sich naheliegenderweise nicht nur durch den Artikel, sondern vor allem auch durch die - unterschiedlich (un)freundlichen und gelegentlich gelöschten - Kommentare. Daneben hat RTL am 26.05. eine neue 'Doku' unter dem Titel 'Süchtig' begonnen. Geplant ist sie als Reihe, die regelmäßig mittwochs um 21:15 kommt. Solche Formate werden aber auch öfter mal sang- und klanglos wieder eingestellt.
Dagegen nach wie vor sehr instruktiv sind:Das grundlegende Drug, Set and Setting von Zinberg von 1984 und der Artikel von Henning Schmidt-Semisch 'Geschichte, Wirrwar und inflationäre Verwendung des Suchtbegriffs' von 1997.Links zum Termin am 26.05.: Als Einstieg und Anregung: Das Schwerpunktthema Armut bei der Diakonie in Österreich. Seit jahrzehnten setzt sich Prof. Dr. Dieter Henkel von der FH Frankfurt mit sozialer Ungleichheit bei Konsum bzw. Sucht vor allem legaler Substanzen (Alkohol/Nikotin) auseinander. 'FactSheet' des Deutschen Krebsforschungszentrums ( DKFZ) zu ungleichem Nikotinkonsum.
Links zum Termin am 19.05.: Ausgehend von den Angeboten und konkreten Erfahrungen im Mainzer Cafe Balance ging es in dieser Veranstaltung vor allem um einen Überblick (wie sie z.B. auf der Seite des Drogenreferats zusammengefasst werden) über die Angebote in Frankfurts niedrigschwelliger Drogenhilfe und deren Umfeld.Handout von Stephanie Loch und Tobias Vogeler zum Cafe Balance /Brücke in Mainz.
Links zum Termin am 12.05.: Mely Kiyak hat die Frage 'Wem gehört die Stadt?' Anfang des Jahres in einer etwas anderen Perspektive gestellt FR vom 06.01.. Konkreter wird es, wenn es um den Schutz der Bürger vor den Drogisten geht: Der 'Frankfurter Weg' in der Darstellung des Drogenreferats und eine Darstellung der daraus folgenden Zusammenarbeit zwischen Ordnungskräften und Sozialer Arbeit (Artikel in der Zeitschrift Forum sozialarbeit + gesundheit zu OSSIP). Die rechtliche Fixierung der Ordnungspolitik in Frankfurt findet sich unter anderem in der Polizeiverordnung. Die lesenswerte Begründung des Magistrats für deren letzte Änderung findet sich auf der Seite der Stadt Frankfurt.
Links zum Termin am 05.05.: Artikel in der Time und einige Hintergrundinfos hierzu. Zum Umgang in JVAs in Nordrhein-Westfalen aktuell in der Frankfurter Rundschau: Entbindung in Fesseln 'Das ist erniedrigend' 2001 wurde hier am Fachbereich von Kade/Seitter im Rahmen eines DFG-Projektes ein 'Theorem der doppelten Unerreichbarkeit' vorgelegt. In dem entsprechenden Textausschnitt geht es um ein Projekt unter dem Titel 'Literaturwerkstatt', im Text kurz 'LW'.
Links zum Termin am 28.04.: Die beiden internationalen Organisationen Sozialer Arbeit, International Federation of Social Workers (IFSW) und International Association of Schools of Social Work (IASSW) haben 2004 in ihren 'Ethics in Social Work, Statement of Principles.' sowohl ihr Verständnis von Sozialer Arbeit als auch einige Vorstellungen darüber, was Soziale Arbeit und die in ihr Tätigen 'sollen'. Insofern wird in diesem Papier auch eine bestimmte Vorstellung vom 'Sinn' Sozialer Arbeit festgehalten. Eine deutsche Übersetzung findet sich beispielsweise beim DBSH als 'Ethik in der Sozialen Arbeit Erklärung der Prinzipien'. Hier noch einige kursorische Notizen zu diesem Termin
Links zum Termin am 21.04.: Übersicht zu den Frankfurter Konsumräumen auf der Seite des Drogenreferats und Website der bundesweiten Konsumraumbetreiber. Nachtrag zur Einrichtung der Konsumräme Mitte der 90er Jahre: Artikel aus der Zeit vom damaligen Oberstaatsanwalt Körner von 1989 und zur Einweihung 1994 in der Schielestraße.
Notizen zum Termin am 14.04.: Zu meinem professionellen Hintergrund gibt es auf der Website, insbesondere in den Arbeitsberichten und Artikeln, einige Informationen. Zur angesprochenen Frage nach dem Dealen/Ticken hier nur der Hinweis auf zwei Titel aus dem ausführlicheren Literaturverzeichnis: Paul/Schmidt-Semisch 1998: Drogendealen. Ansichten eines verrufenen Gewerbes und Werse (Hrsg.) 2008: Drogenmärkte. Strukturen und Szenen des Kleinhandels. Ansonsten sind hier noch einige Notizen zum Termin zu finden.