Soziale Arbeit am Rande der Sinnlosigkeit
Uni FrankfurtSoSe 10M. Dörrlamm
Drogenszenen sind als pädagogisches Feld „irgendwie“ spannend. Angeblich machen die „Suchtmittel“ oder „Rauschgifte“ vollkommen willen- und perspektivlos und trotzdem bekommen Sozialpädagog_innen und Träger der Drogenhilfe ihr Geld, indem sie mit den Menschen in der Szene „irgendwas“ Sinnvolles machen. Was ist dieses Sinnvolle und für wen macht es Sinn? In der Veranstaltung wird kein Geheimwissen vermittelt, wie man „Kranke“ wieder „gesund“ macht. Tatsächlich handelt es sich auch in der niedrigschwelligen Drogenhilfe nur darum, sich an den gesellschaftlichen Ausgrenzungsprozessen individuell abzuarbeiten. Inwieweit diese Arbeit als erfolgreich zu beurteilen ist, lässt sich dann empirisch feststellen. Die Frage ist dann nur noch, ob die pädagogische Bearbeitung der einzelnen Konsumierenden ausreicht.
Links zum Termin am 14.07.:
Passend zum Fußballspiel haben wir einen Teil der Abschlussdiskussion
auf den 07.07. vorverlegt. Der zweite Teil wird aus einem Input und der Diskussion über Abstinenz- und Akzeptanzorientierung
in der Drogenhilfe bestehen. Die Webseiten der beiden entsprechenden Dachverbände der Träger und Einrichtungen der Drogenhilfe
(fdr und akzept) finden Sie hier:
Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. und
Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik akzept e.V.
Es wird immer wieder von verschiedenen Seiten versucht, die überkommene Konkurrenz der beiden
Ansätze in der Drogenhilfe aufzuheben. Ein Produkt dieser Versuche ist ein gemeinsames
Konsenspapier von DHS und akzept (unter Mitwirkung von
u.a. Jost Leune vom fdr).
Notizen zum Termin am 14.07.
Kurzer Link auf's Frankfurter Sommerloch:
BILD gestern(13.07.) und
heute(14.07.)
Links/Notizen/Handouts zu vergangenen Terminen.
Planung der Termine für das Seminar. Sollte Ihnen ein Thema oder ein Aspekt hier fehlen, wenden Sie sich bitte im Seminar oder per Mail an mich.
Literaturhinweise und weitergehende Quellenangaben zu Texten, die in der Veranstaltung angesprochen werden.
Hinweise zur Erstellung von Referaten.
Bei inhaltlichen oder technischen Schwierigkeiten wenden Sie sich bitte per Mail an mich